Schilling, Marianne-Christina
Ihre künstlerische Ausbildung erhält sie 1947-49 bei Doramaria Herwelly in Bremen, anschließend debütiert sie am Staatstheater Oldenburg. Von 1951-61 ist die vielbeschäftigte Theaterschauspielerin an den Städtischen Bühnen Leipzig tätig, schließlich wechselt sie nach Berlin, wo die Volksbühne und das Berliner Ensemble weitere Stationen sind. In den 50er Jahren steht die Schilling bereits vor den Kameras des DFF. “Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist die Schönste im ganzen Land” fragt sie als eitle Königin in der Märchenverfilmung “Schneewittchen”. Die Rolle der bösen Stiefmutter, die der Titelheldin ständig nach dem Leben trachtet, ist zweifelsohne die bekannteste Filmaufgabe der Schilling. In den 80er Jahren kann die Mimin Theatergastspiele in Bremen, Hannover und Heidelberg realisieren, ehe sie 1984 mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler Harald Halgardt, ganz in den Westen geht.
Bei LAUSCH spricht Marianne-Christina Schilling:
Eornhild und Ruth in Die Schwarze Sonne
